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Beschwerdeverfahren der Firma AG FOIL s.r.o.

I. Einleitende Bestimmungen 

1. Reklamationsordnung der Firma AG FOIL s.r.o., Veselé 426, 922 08 Veselé, ID 35823801 (nachfolgend Auftragnehmer genannt), zusammen mit den Allgemeinen Geschäftsbedingungen von der Firma AG FOIL s.r.o. bilden ein Bestandteil eines jeden Kaufvertrages oder einer verbindlichen Bestellung, die den Kaufvertrag ersetzt.

2. Die Beschwerdeverfahrensordnung legt die Hauptgrundsätze der Lieferanten-Kunden-Beziehungen in Fällen von Kundenbeschwerden oder Produkteswärden fest, die unter den in einem Vertragsverhältnis vereinbarten Bedingungen geliefert werden.

3. Für die gelieferten Produkte gilt eine Gewährleistung von 12 Monaten ab dem Herstellungsdatum auf der Verpackung oder dem Datum auf dem Lieferschein, sofern nicht anders angegeben, z. B. durch einen Vermerk auf der Rechnung oder den Bestimmungen des Vertrages.


II. Grundprinzipien der Reklamation

1. Der Kunde ist verpflichtet, das Produkt (Ware) bei Lieferung zu prüfen und ihre Übernahme im Lieferschein (LS) oder im Beförderungsdokument das den oben genannten Lieferschein ersetzt (zB Transportschein) zu bestätigen. Unmittelbar festgestellte Mängel des Produkts (in seiner Qualität, Menge, möglichen Schäden, etc.) muss der Kunde in diesen Dokumenten aufzeichnen (einschließlich des Datums Eintrages und der Identifikation der Person, die es geschrieben hat und seiner Unterschrift). In begründeten Fällen kann der Kunde im Falle eines Mangels, der die bestimmungsgemäße Verwendung des Produkts offensichtlich verhindert, die Annahme einer solchen Lieferung verweigern. Ein Mangel der Ware mit dem Grund, warum die Übernahme abgelehnt wurde, Mus der Kunde leserlich in den oben genannten Dokumenten vermerken.

2. Stellt der Verbraucher einen Mangel erst nach der Übernahme der Ware fest, so hat er den Lieferanten unverzüglich schriftlich zu benachrichtigen und sicherzustellen, dass das beanspruchte Produkt so gelagert wird, dass seine Qualität nicht negativ beeinträchtigt wird (siehe Allgemeine Geschäftsbedingungen von AG FOIL s.r.o.). Dieses Dokument ist für den weiteren Process des Beschwerdeverfahrens bei der Beurteilung durch den Auftragnehmer erforderlich.

3. Sofern nicht anders zwischen den Parteien vereinbart, ist die Grundvoraussetzung für die Geltendmachung eines Produktmangels die Einreichung der gesamten Menge der in den Originalverpackungen beanspruchten Produkte, die ursprüngliche Identifikationsnummer (Chargennummer oder Seriennummer) und die Verpackung der Produkte selbst (Kennzeichnungsetiketten oder Checklisten) - nach Art des Produkts) zu bewerten. Ebenfalls enthalten ist eine schriftliche Benachrichtigung an den Lieferanten. Für diese Benachrichtigung verwendet der Kunde das Reklamationsprotokoll des Lieferanten welches in diesen Beschwerdeferfahren beigefügt ist und dem Beschädigten unter http://www.agfoil.eu (Support Section) zur Verfügung steht.

Im Extremfall ist es akzeptabel, einen weiteren Reklamationsanspruch zu erhalten, der mindestens folgende Informationen enthalten muss:

a) Kundenidentifikationsdaten, Kontaktperson (Telefon, E-Mail)
b) der Artikelcode des Lieferanten und / oder der interne Artikelbezeichnung des Kunden
c) die Bezeichnung des Gegenstands der beanspruchten Reklamation
d) die reklamierte Menge
e) die Bestellnummer des Kunden
f) Lieferschein / Rechnungsnummer des Lieferanten
g) die Chargennummer des Lieferanten (aufgeführt auf Produkt / Chargennummer)
h) der Grund für die Forderung

Der Lieferant hat das Recht, Produkte ohne das Originalkennzeichen nicht in ein Reklamationsverfahren einzubeziehen und deren Reklamation nicht anzunehmen.

4. Das Reklamationsverfahren wird vom Lieferanten frühestens am Tag der schriftlichen Information über die Mängel (Reklamation) und das beanstandete Produkt in seine Besitz ist eingeleitet. Über den Ausgang der Reklamation informiert der Lieferant den Kunden in den nachfolgend genanten Zeiträumen.

5. Bei der Beurteilung von Mängeln in einem Schadensfall beruht der Lieferant ausschließlich auf den im Rahmen des Bezugsverhältnisses (Vertrag oder Auftrag) vereinbarten Parametern und den AGB des Lieferanten. Unter Berücksichtigung der technischen und technologischen Möglichkeiten, der gewählten Produktionstechnologie und der Bedingungen, unter denen die Kunden-Lieferbeziehung entstanden ist.

6. Beanstandungen, die nach Ablauf der im Punkt I.3 genannten Gewährleistungsfrist geltend gemacht werden, oder Ansprüche, bei denen der Kunde das Produkt nicht zur Überprüfung bereitstellt oder keine Zusammenarbeit oder Lösungen zur Identifizierung des Herstellungsdatums auf dem Produkt bietet, werden nicht akzeptiert.


III. Verfahren bei dem Reklamation Anspruch

1. Der Kunde hat den Lieferanten telefonisch und nachträglich schriftlich zu benachrichtigen, indem er ein vollständiges Beschwerdeprotokoll gemäß Punkt II. 3 oben sendet.

2. Es liegt in der Verantwortung des Käufers, mit dem Lieferanten über die Rücksendung des beanstandeten Produkts oder die Lieferung seiner Muster zu vereinbaren. Die Kosten für die Rückholung des beanstandeten Produkts oder die Lieferung seiner Muster trägt der Kunde. Das grundlegende Kriterium dieser Vereinbarung ist die Minimierung der mit diesem Verfahren verbundenen Kosten.

3. Der Kunde leistet Hilfestellung bei der Rücksendung des beanspruchten Produkts oder bei der Sicherung und Lieferung von Mustern, die Produktmängel belegen.

4. Der Lieferant beurteilt die Mangel und entscheidet so bald wie möglich über die Zulässigkeit der Beschwerde, vorbehaltlich der Bedingungen in Artikel II. dieses Beschwerdeverfahrens. Die Entscheidung wird dem Kunden schriftlich mitgeteilt.


IV. Ungerechtfertigter Anspruch

1. Stellt der Lieferant bei der Beurteilung des behaupteten Mangels fest, dass die Reklamation nicht förderfähig ist, wird er dies dem Kunden schriftlich mitteilen.

2. Wenn sich das beanspruchte Produkt beim Lieferanten befindet, wird es an die ursprüngliche Adresse des Kunden gesendet. In diesem Fall ist der Lieferant berechtigt, dem Kunden die mit dem Transport des beanspruchten Produkts verbundenen Kosten in Rechnung zu stellen.

3. Das Produkt (Ware), die während des Transports beschädigt wurde (offensichtliche Schäden an der Ware oder deren Verpackung), sind unverzüglich an den Spediteur zu adressieren und der Kunde ist nicht verpflichtet, die Ware zu übernehmen.

4. Das Produkt wurde durch unprofessionelle Installation oder Handhabung beschädigt und außer den in der Bedienungsanleitung zweck verwendet (falls diese beim Produkt vorhanden ist). 

5. Das Produkt wurde unter Bedingungen verwendet, die nicht mit den in der Dokumentation angegebenen Parametern und Anforderungen übereinstimmen (falls diese beim Produkt vorhanden ist). 

6. Das Produkt wurde durch die Einwirkung fremder Elemente beschädigt

7. Die Produkte wurden durch übermäßige Belastung oder durch einen anderen als den in der Dokumentation angegebenen Bedingungen beschädigt (falls diese beim Produkt vorhanden ist).

8. Das Produkt (Ware) wurde beschädigt, weil es mit einem Netzwerk verbunden war, das nicht den relevanten STN (DN) entspricht.


V. Gerechtfertigter Anspruch

1. Reparierbaren Mängel

Stellt der Lieferant nach Feststellung des beanstandeten Mangels fest, dass der Mangel beseitigt werden kann, wird der Mangel innerhalb der mit dem Lieferanten vereinbarten Frist entfernt.

2. Nicht entfernbare Defekte

Stellt der Lieferant nach Beurteilung des gerügten Mangels fest, dass es sich um einen nicht behebbaren Mangel handelt, der den bestimmungsgemäßen Gebrauch des Produkts verhindert, so hat der Kunde das Recht, dieses Produkt innerhalb einer mit dem Lieferanten vereinbarten Frist zu ersetzen oder vom Vertrag zurückzutreten.

3. Nichtübereinstimmung der Begleitdokumentation (Rechnung, Lieferschein, Versandzettel) mit der Lieferung des Produktes

Wenn der Kunde einen Unterschied zwischen der Rechnung / Lieferschein und dem tatsächlich gelieferten Produkt (in Art oder Menge) entdeckt, wird er / sie den Verkäufer unverzüglich schriftlich kontaktieren.


VI. Anspruch Erledigung

1. Der Kunde wird über das Ergebnis des Beschwerdeverfahrens telefonisch und schriftlich unter Angabe der Position zur Beschwerde informiert. In Fällen, in denen nachträgliche oder präventive Maßnahmen ergriffen werden, um das Wiederauftreten von Nichtübereinstimmungen aufgrund einer berechtigten Beschwerde zu verhindern, hat der Verbraucher das Recht, darüber informiert zu werden.

2. Der Lieferant teilt dem Kunden das Ergebnis des Beschwerdeverfahrens innerhalb von 30 Tagen nach Erhalt des Mängelprotokolls (Reklamationsprotokoll) und des Produkts zur Überprüfung mit, sofern die andere Partei nichts anderes vereinbart hat. Versäumt der Kunde die Mitwirkung bei der Beanstandung oder treten sonstige unvorhersehbare Umstände ein, die der Lieferant nicht zu vertreten hat, verlängert sich diese Frist entsprechend. Über diese Gründe wird der Kunde vom Lieferanten informiert.


VII. Reklamation von Produkten die durch den Transport beschädigt wurden

1. Bei offensichtlichen Schäden am Produkt die während des Transportes entstanden sind geht der Kunde gemäß Punkt II. 1. dieses Beschwerdeverfahrens vor.

2. Der Abnehmer ,soweit möglich erbringt nachweise (Fotodokumentation, beschädigtes Produkt, Verpackung usw.) von der Beschädigung die vom Spediteur verursacht wurde, und sendet diese an den Lieferanten.

VIII. Schlussbestimmungen

1. Dieses Beschwerdeverfahren tritt am 1. Januar 2016 in Kraft und gilt für unbegrenzte Zeit. Der Lieferant behält sich das Recht vor, den Wortlaut der Anspruchsregeln zu ändern.